Fotografie und Foto-Enkaustik

Susanne Berding

Foto-Enkaustik

Enkaustik – was ist das? Enkaustik ist eine uralte Maltechnik. Sie erlebte ihre Blütezeit in der griechisch-römischen Antike. Auch das Wort Enkaustik wird bereits seit mehr als zweieinhalb Jahrtausenden verwendet und leitet sich von dem griechischen Wort enkauston, eingebrannt, ab.

Lange Zeit vergessen erlebt die Enkaustik nun wieder eine Renaissance. In den hier gezeigten Werken sehen Sie die Kombination aus Fotografie und Enkaustik - also Foto-Enkaustik. Eine Fotografie wird auf einem festen Untergrund aufgebracht und dann mit heißem Wachs „übermalt“. Nach jedem Arbeitsgang wird die neue Wachsschicht „eingebrannt“ und somit mit den bereits aufgetragenen Schichten verbunden. Dabei kommen neben dem eigentlichen Enkaustikmedium (eine Mischung aus Bienenwachs und Baumharz) auch Pigmente, Ölfarben und Schellack zum Einsatz. Die Oberflächenstruktur wird geformt durch Pinselstriche, Spachtel und andere Werkzeuge. Der eigenen Fantasie sind - solange man ein paar Grundregeln einhält - keine Grenzen gesetzt.

Enkaustik-Utensilien